Der viele Regen im Frühjahr 2016...

… hatte unseren Weinbergen zum Teil ganz schön zugesetzt. Ein Pilz mit dem Namen Peronospora hatte in einem Teil unserer Weinberge für erhebliche Schäden gesorgt. Ganze Trauben wurden davon betroffen. Diese konnten sich nach dem Befall nicht weiterentwickeln. Sie sind regelrecht eingetrocknet. Zum Teil liegen die Ausfälle über 50%. Das Verhältnis ist von Rebstock zu Rebstock sehr unterschiedlich. An manchen Rebstöcken hängen gerade noch zwei bis drei Weintrauben. Der normale Ertrag beläuft sich bei ca. 20 – 30 Trauben pro Rebstock. Wir konnten feststellen, dass die höher gelegenen Weinberge so gut wie nicht davon betroffen wurden, die Weinberge in der Ebene dagegen wesentlich stärker. Nun wollen wir, in den geschädigten Weinbergen hohe Qualitäten ernten. Die wenigen Trauben reifen wesentlich schneller als die in den Weinbergen mit normalen Erträgen. Das Wetter ist im Moment ein Traum, und die Voraussetzungen sind für diese hohen Qualitäten gegeben. Nun hoffen wir, dass das Wetter auch so bleibt…

 

Hier sieht man schön die eingetrockneten Weintrauben. Weiter wurde ein nicht ausgetriebenes Auge markiert. Dass Augen nicht austreiben, kann unter Umständen an der trockenen Witterung vom Jahr zuvor liegen.

 

Zum Teil hängen nur noch wenige Trauben an den Rebstöcken. Nun kann es sein, dass wir mit diesen wenigen Trauben, eine spitzen Qualität ernten können. Die weitere Witterung spielt jedoch die wesentliche Rolle.

 

 

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