Unsere Weine mit Rebsortenbeschreibung.
Cabernet Sauvignon Traube Cabernet Sauvignon
Die Rebsorte Cabernet Sauvignon wurde im 16. Jahrhundert erstmals urkundlich
in Frankreich erwähnt und verbreitete sich von dort aus in alle Weinbaugebiete der Welt.
Dank der neuen Technik wurden mittels DNA-Analyse die Rebsorte Cabernet-Franc und Sauvignon Blanc identifiziert. Die Trauben müssen sehr lange für eine entsprechende Reife
am Rebstock hängen. Die Weine haben nach einer gewissen Lagerzeit,
die bevorzugt in Holz- oder Bariquefässern erfolgen sollte eine große Fülle und erinnern
in Ihren Geschmacks-komponenten an schwarze Johannisbeeren, Lakritz und Paprika.
Gewürtztraminer Gewürztraminer
Seinen Namen hat die Rebsorte von ihrem Würzigen Geschmack
und von ihrer Herkunft. Der Gewürztraminer soll aus dem Tramin
in Südtirol stammen. Der Ertrag wird eher als gering bezeichnet.
Aus diesem Grund werden meist mittlere bis hohe Qualitäten erzielt.
Im Geruch und Geschmack kann man die Aromen von Rosen,
Bitterorange und Marzipan erkennen.
Grauer Burgunder Traube Grauer Burgunder
Die Traubenbeeren haben eine rot-braune Färbung und sind mit einer grau aussehenden Wachsschicht umgeben. Der Graue Burgunder ist eine Mutation des Spätburgunders.
Die Burgunder haben sowieso die Eigenart leicht zu mutieren. Man findet zum Teil rote
und weiße Beeren an einem Stock. Der Grau Burgunder wurde von dem Speyerer
Kaufmann Johann Seger Ruland von Burgund nach Deutschland gebracht.
Andere Namen sind: Pinot Gris, Pinot Grigio, Ruländer.
Die Weine sind meistens von hoher bis sehr hoher Qualität mit viel Extrakt
und einem an Honig erinnernden Geschmack verbunden.
Kerner Traube Kerner
Kerner wurde 1929 in der staatlichen Lehr- und Versuchsanstalt für
Wein- und Obstbau in Weinsberg aus den Rebsorten roter Trollinger
und weißer Riesling gekreuzt. Sie wurde nach dem Weinsberger
Dichter, Justinus Kerner, benannt. Die Weine sind oft von hoher
Qualität und weisen eine Fruchtigkeit auf, die im entfernten Sinn
an den Riesling erinnert. Die Säure ist ausgeprägt und bei hoch
reifem Erntegut als angenehm zu empfinden.
Müller tHURGAU tRAUBE Müller-Thurgau
Müller-Thurgau ist neben dem Riesling die häufigste Rebsorte
in Deutschland. Ihren Namen hat diese Rebsorte von ihrem Züchter,
Herrn Herman Müller aus dem schweizerischen Thurgau.
Die Weine haben eine blumige Art und sind geschmacklich ist ein
leichter Muskatton zu erkennen. Sie haben eine milde Säure und
einen mittelkräftigen Körper. Nach neuesten Erkenntnissen sind
die Kreuzungspartner Riesling und Gutedel.
Müller-Thurgau wird oft auch Rivaner genannt.
Portugieser Portugieser
Portugieser ist eine der ältesten deutschen Rotweinsorten.
Die Reben sollen ende des 17. Jahrhunderts von der spanischen Stadt „Porto“
über Ungarn und Österreich nach Deutschland gekommen sein.
Die rubinroten, frischen und süffigen Rotweine weißen eine samtige und eher
mittelkräftige Art auf. Portugiesertrauben eignen sich vorzüglich zum Roseewein-
oder Weißherbstausbau und werden gerade an den „Pfälzer Weinfesten“
als Weißherbstschorle sehr gern getrunken.
Im Geruch sind die Düfte von Johannisbeere, Himbeere und Erdbeere zu erkennen.
Dunkelfelder Traube Dunkelfelder
Gustav Adolf Fröhlich kreuzte um 1900 die alte Färbertraube mit dem Portugieser.
Es entstand eine sehr farbintensive Rotweinrebsorte. Die Trauben selbst sind einige
der wenigen, die über ein rotes Fruchtfleisch verfügen. Die tanninbetonten nach Vanille schmeckenden Rotweine haben eine recht große Fülle, was mit dem geringen Ertrag
und der hohen Mostgewichte zu begründen ist.
Dieser Rebsorte kam eine geringe Bedeutung zu,
da sie in den Weinbergen sehr viel Arbeit abverlangt.
Riesling Traube Riesling
Riesling ist mittlerweile die am meisten angebaute und mit die älteste deutsche Weißweinsorte.
Sie soll mit der Wildrebe eng verwandt sein. Ihr Ruf geht bis ins 15. Jahrhundert zurück.
Experten streiten sich, ob der Name von der Art leicht zu verrieseln, von der reisenden Säure,
oder dem dunklen Holz (alt „Rusling“) in Verbindung steht. Die Reben stellen wenige
Ansprüche an den Boden aber sehr hohe an die Lage. So kommen die unterschiedlichsten Geschmackskomponenten von leicht bis mittelschwer zustande.
Die Weine sind von leichter fruchtiger Art. Sie erinnern oft an Fruchtaromen von Pfirsich,
Grapefruit und Aprikose. Die Säure ist ausgeprägt und in unreifen Jahren eher domina
nt.
Morio Muskat Morio-Muskat
Peter Morio kreuzte die beiden Rebsorten Silvaner und Weißburgunder 1928 miteinander. Dabei kam ein würzig schmeckender und mit einem Muskat-Bukett versehener Wein raus.
Die Säure ist fast immer als angenehm zu empfinden.
Die Weine des Morio- Muskats werden meistens lieblich angeboten.
Durch eine gewisse Restsüße kommt das Bukett besser zur Geltung.
Dornfelder Traube Dornfelder
Die Rotweine dieser recht jungen Rebsorte bekommen mehr und mehr an Bedeutung.
Die an Brombeere erinnernden Geschmacksaromen, sein voller Geschmack,
sowie die dunkle, mit Blautönen versehene Farbe lassen ihn zu einem der besten
deutschen Rotweine werden. Die recht vollen Weine eignen sich vorzüglich zum Ausbau
in Barriquefässern. Nach Spätburgunder führt Dornfelder die Rotweinhitliste mit an.
Gezüchtet wurden die Dornfelderreben in der Versuchs- und Lehranstalt Weinsberg,
nach deren Gründer Immanuel Dornfeld sie benannt wurden.
Die beiden Kreuzungspartner waren Helfensteiner und Heroldrebe.
Spätburgunder Traube Spätburgunder
Spätburgunder ist die in Deutschland am meisten angebaute Rotweinrebsorte.
Sie kann auch Pinot Noir, Pinot Nero oder Blauburgunder genannt werden.
Ihren Ursprung haben die Reben im französischem Burgund
und wurden gegen 890 von Kaiser Karl III. mit nach Deutschland gebracht.
Die Reben stellen sehr hohe Ansprüche an die Lage, den Boden sowie das Klima
und dankt es einem mit sehr guten bis hin zu den besten Rotweinen der Welt.
Sie schmecken vollmundig, samtig mit fruchtigem Aroma, das an rote Früchte,
wie z.B. Erdbeere, Kirsche und Brombeere mit einem Schuss Mandel, erinnert.
Silvaner Traube Silvaner
Ihre Herkunft sollen die Silvanerreben aus dem österreichischen Donauraum
haben und hielten im 17. Jahrhundert in Deutschland ihren Einzug
Bis 1970 war Silvaner die am meisten angebaute Weißweinsorte.
Die Qualität der Trauben ist sehr ertragsabhängig und kann zum Teil
sehr hohe Mostgewichte hervorbringen.
Die Weine sind je nach Qualität von leichter, süffiger, samtiger
und mit einer angenehmen Säure verbundenen Art.
Scheurebe Scheurebe
1916 brachte Georg Scheu aus den beiden Kreuzungspartnern Riesling x Silvaner
in der Rebzuchtanstalt Alzey diese Rebsorte zustande.
Lange Jahre wurde sie S 88, Sämling Nr. 88 aus der Zuchtreihe, genannt.
Die Ansprüche an Boden und Lage sind mit denen des Riesling durchaus vergleichbar.
Die Trauben bringen oft hohe Mostgewichte hervor. Die Geschmacksaromen des Rieslings
sind bei den Weinen der Scheurebe im wesentlich verstärkten Maße eingebunden
und erinnern im entfernten sinne an schwarze Johannisbeere,
Mango, Mandarinen, Limonen, verstärkt Pfirsiche oder sehr reife Birnen.
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