Aktuelles Weinproben nach Vereinbarung
Der Rebschnitt Weinprobierraum Weinprobe im Weingut Ruzika
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Wie gewonnen so zerronnen: Starke Frostschäden in der Pfalz.
Das bisherige Wetter bei uns hätte bis auf etwas mehr Niederschlag nicht besser sein können.
Die Reben waren im langjährigen Vergleich weit voraus und ließen uns auf einen spitzen Jahrgang hoffen.Jedoch kam es jetzt anders.
In der Nacht vom 3. zum 4. Mai 2011 zog ein Frostgebiet über Teile der Pfalz,so unter anderem auch über Edesheim.
Dieser Frost war leider so stark, dass große Teile unserer Weinberge schwer in Mitleidenschaft gezogen wurden.
Nach einer ersten Schätzung sind über 60% unserer Rebflächen stark geschädigt.
Frostschäden Frostschäden
Bei einem Frost sterben alle grünen Triebe der Rebe ab. Zwar treiben die Reben neu aus, doch sind diese Triebe längst nicht so fruchtbar wie die Ersten und der Vorsprung, den die Reben durch das sommerliche Wetter der letzten Wochen hatten ist dahin.
So hat uns die Natur wiedermal vor eine Herausforderung gestellt, die wir bestmöglich meistern werden.
Zitat: "Ihr Traubensaft schmeckt nicht nur gut, er ist auch von bester Qualität" 
Bericht Traubensaft
Etwas Erfreuliches in eigener Sache.
 
Vor Kurzem hörten wir, wie dubiose Geschäftemacher die Gesundheit der Verbraucher
mit den Füßen getreten hatten. Geld verdienen um jeden Preis und die Zeche zahlen
die Verbraucher und auch die Betriebe, die im guten Glauben die Futtermittel ihren
Tieren gegeben hatten. Weiter möchte ich hierzu nicht eingehen, aber Ihnen eine mehr
als erfreuliche Mitteilung verkünden.
 
Letztes Jahr bekam ich von dem Labor Friedle, das in Regensburg seinen Firmensitz
hat und täglich Lebensmittel auf Pestizidrückstände untersucht, den Ausdruck einer unaufgeforderten Analyse.
Bei dieser Analyse wurde mein Dornfelder Traubensaft auf ca. 500
verschiedene Pestizidrückstände untersucht und mit folgendem Befund bewertet:
Sehr geehrter Herr Ruzika,  wir haben Ihren Traubensaft im Labor
routinemäßig auf ca. 500 Pestizidrückstände untersucht.
Er schmeckt nicht nur sehr gut, er ist auch von bester Qualität.
 
Mit freundlichen Grüßen.

Beate Humm“
Hierfür möchte ich Frau Humm von Herzen danken.
 
Ich freue mich sehr, dass meine schier penible saubere Arbeitsweise auf diese Art
und Weise belohnt wird. Diese Analyse hat mein Tun, meinen Umgang mit unseren Ressourcen und mein Denken bestätigt. Man kann Umweltschutz betreiben, ohne
die Welt aus den Angeln heben, man kann auf konventionelle Art und Weise gesunde Produkte herstellen. Man muss eben sinnvoll und verantwortungsvoll mit Allem umgehen sowie etwas Weitsicht zeigen. Man betreibt Pflanzenschutz mit Sachverstand und
kommt trotz alle dem mit der Natur gut in Einklang.
Es sei zu erwähnen, dass die meisten Trauben für die Saftproduktion früher geerntet
werden, als die für die Weine. Die Traubensäfte wären sonst zu reif und auch zu süß.
Die Pflanzenschutzmittel können sich bei der längeren Zeit sogar noch besser abbauen
Die Weinhefe, die den Zucker zu Alkohol umwandelt, ist ein sehr empfindliches Wesen.
Störungen bei der Gärung quittiert diese Hefe mit Geschmacksfehlern.
Die Reintönigkeit und die Fruchtigkeit meiner Weine zeigt mir, es richtig getan zu haben.
Bericht lesen.
Ich möchte Ihnen für Ihr Vertrauen gegenüber meinem Weingut danken und versiche Ihnen,
dass ich immer alles daran setzen werde, Ihnen weiterhin reinen Wein einzuschenken.                 Joachim Ruzika
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